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Presse

Presseartikel von, mit und über den Posaunenchor Reckenfeld

Aus http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Greven/2615323-Verspaetung-sorgt-fuer-Unruhe-Ungleichzeitigkeiten-des-christlichen-Bodenpersonals
(28.11.2016)
Verspätung sorgt für Unruhe

„Ungleichzeitigkeiten des christlichen Bodenpersonals“

Reckenfeld - Marina Karliczek ist die Erste, die unruhig wird. „Der Herr Lunemann ist noch nicht da“, zuckt die Erlöserkirchen-Küsterin mit den Achseln. Zehn Minuten noch bis zum Gottesdienst. Noch fünf. Noch drei. Noch eine. 9.30 Uhr. Fällt die Ökumene heute doch aus?

Pfarrer Uwe Völkel zieht schon alle Register, sowas wie Aktionismus bricht aus: „Wir haben die Glocken noch mal angemacht, vielleicht hört er das ja?!“, frotzelt er. Kollege Jörn Witthinrich malträtiert derweil sein Handy: „Klaus?“ Und noch mal: „Klaus?“.

(Bild: WN/Stefan Bamberg)
Der Posaunenchor ist auch schon fertig, Leiterin Charlotte Holste-Krey überbrückt die unverhoffte Wartezeit mit Nachwuchs-Bespaßung.

Organistin Uta Rodenberg blickt abwechselnd angespannt-ernst auf den Ablaufplan und belustigt-lächelnd in die Besucher-Reihen, wo ein Mann die Zeit nutzt, um alle seine Kirchenbanknachbarn freundlich per Handschlag zu begrüßen.

Dann wieder Witthinrich, mit der puren Erleichterung im Gesicht: „Er kommt!“ Eine Viertelstunde zu spät, aber forschen Schrittes. In Rekordtempo wirft der vermisste Geistliche sich in Schale - dann kann’s losgehen.

Diese rund 15 Minuten des Wartens, letztlich machen sie Werbung dafür, doch öfter mal in der Kirche vorbeizuschauen. Weil’s dort eben auch oft lustig zugeht: Die Verspätung nimmt dem viel beschäftigten Neu-Definitor jedenfalls niemand krumm, im Gegenteil.

Auch, weil dessen Reaktion äußerst humorvoll ausfällt: „Tja, ich hatte irgendwie 10 Uhr auf dem Schirm“, sagt Lunemann, von sich selbst verwundert. „Das sind wohl die Ungleichzeitigkeiten des christlichen Bodenpersonals ...“

von Stefan Bamberg

Aus http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Greven/2545589-Festgottesdienst-und-Friedenseiche-Friedenseiche-als-Symbol-der-Zukunft
(25.09.2016)
Festgottesdienst und Friedenseiche

Friedenseiche als Symbol der Zukunft

Ein ökumenischer Gottesdienst eröffnete im Rahmen von „100 Jahre Geschichte Reckenfeld“ den Veranstaltungsreigen am Sonntag. Anschließend wurde eine Gedenktafel für die Siedler enthüllt und eine Friedenseiche gepflanzt.

Die hat jetzt so viel Segen und gärtnerischen Sachverstand abbekommen – das kann gar nicht schiefgehen.“ Uwe Völkel, Pfarrer der evangelischen Gemeinde Reckenfeld, ist sich sicher: Die am Sonntag gepflanzte Friedenseiche hat viele gesunde Jahre vor sich. Es wäre ihr zu wünschen, denn sie ist gepflanzt worden nicht nur als Zeichen der Stärke und als Erinnerung an Erreichtes (Völkel: „100 Jahre friedliches Zusammenleben im Ort. Das kann man gar nicht hoch genug schätzen“), sondern auch als Symbol, das in die Zukunft wirkt.

(Bild: WN/Oliver Hengst)
Gemeinsam mit Pfarrer Klaus Lunemann von der katholischen Martinus-Gemeinde sowie unter tatkräftiger Mithilfe von engagierten Reckenfeldern (erst Klaus Schwenken vom Bürgerverein, dann Presbyter Jürgen Schölzke und schließlich immer mehr „Anpacker“) brachte er Erde und Wasser an den Wurzelballen. Klaus Lunemann enthüllte zudem eine Gedenktafel, die an die Siedler erinnert, die unter schwersten Bedingungen aus einem friedensfeindlichen Munitionslager einen besiedelten Ort machten, was Völkel im Gottesdienst zuvor als „erlebbare Friedensarbeit“ wertete.

Der Festgottesdienst stand ganz im Zeichen der Dankbarkeit, dass es damals wie heute Reckenfelder gab und gibt, die sich einbringen, die schaffen, die sich um ihre Mitmenschen kümmern. „Wir danken Gott dafür, dass es möglich war, dass aus einem Munitionslager eine blühende Gartenstadt wurde“, sagte Schölzke, der an diesen „einzigarteigen Vorgang“ erinnerte. Für Pfarrer Clemens Döpker (St. Martinus) ist der Tag ein Anlass, sich zu fragen, „was dient auch künftig dem Frieden im Ort und anderswo?“

(Bild: WN/Oliver Hengst)
Der von Uta Rodenberg geleitete Kirchenchor trug passenderweise zwei vertonte Menschenrechtsartikel vor: „Alle Menschen sind frei. Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit“ hieß es unter anderem. Auch der von Charlotte Holste-Krey dirigierte Evangelische Posaunenchor gestaltete den Gottesdienst mit.

An vielen Stellen wurde auch große Zuversicht spürbar, dass die Integration von Flüchtlingen gelingen wird. Völkel, vor rund 20 Jahren ein aus dem Pott „Zugereister“, hat erlebt, dass man in Reckenfeld „nie zuerst als Fremder, sondern als Mensch“ wahrgenommen werde. „Wir sind alle keine Heiligen.“ Aber es gebe „in Reckenfeld eine Mehrheit, die sich dem freundlichen Geist verpflichtet fühlt“ – in einem Ort, der gerade nicht in friedlicher Absicht gegründet wurde, ein Anlass zur Dankbarkeit. Für den Aufbau habe es viel Hoffnung gebraucht. Damit lasse sich vieles schaffen. Damals und heute.

von Oliver Hengst

Aus http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Greven/2297115-Zwei-besondere-Gottesdienste-Stiftungs-Infos
(10.03.2016)
Zwei besondere Gottesdienste

Stiftungs-Infos

Greven/Reckenfeld - In besonderen Gottesdiensten wird am Sonntag in der Reckenfelder Erlöserkirche (9.30 Uhr) und der Grevener Christuskirche (11 Uhr) die Stiftung des Kirchenkreises vorgestellt.

(Bild: WN/sba)
In besonderen Gottesdiensten wird am Sonntag in der Reckenfelder Erlöserkirche (9.30 Uhr) und der Grevener Christuskirche (11 Uhr) die Stiftung des Kirchenkreises vorgestellt. Auch die Grevener Protestanten nutzen diese Stiftung, um das Gemeindeleben langfristig finanziell abzusichern. Die jährlichen Erlöse werden für Gemeindezwecke verwendet. 'In den Gottesdiensten wird die Stiftung vorgestellt, aber auch Menschen, die schon davon profitiert haben', kündigt Presbyterin Jutta Neyer an. So werde etwa Charlotte Holste-Krey von der Anschaffung von Instrumenten für den Posaunenchor berichten.
von Oliver Hengst

Aus Gemeindebrief der ev. Kirchengemeinde Greven

(02/2016)

Verabschiedung von vier langjährigen Mitbläsern

Mit Erika und Oswald Matysik, Jochen Gräf und Adolf Maurer verlassen nach vielen Jahren vier Mitglieder den Posaunenchor Reckenfeld und gehen in den bläserischen Ruhestand.

In einem feierlichen Gottesdienst am 24. Janur 2016 in der Erlöserkirche zu Reckenfeld hat die Chorleiterin Charlotte Holste-Krey den vier ehemaligen Mitbläsern, die gleichzeitig ihren letzten Auftritt hatten, für ihr langjähriges Engagement im Posaunenchor gedankt und sie mit der Kuhlo-Medaille des Posaunenwerks Westfalen geehrt.
Kuhlo-Medaille für 200 Jahre Bläsererfahrung

(Bild: Stefan Krey)
Johannes Kuhlo lebte von 1856 bis 1941 und gilt als Mitbegründer der modernen evangelischen Posaunenchorarbeit. Diese Medaille wird nur zu ganz besonderen Anlässen vergeben, der hier aber völlig angebracht ist, verliert der Posaunenchor doch insgesamt über 200 Jahre Bläsererfahrung!

Pfarrer Völkel bedankte sich ebenfalls für die lange Zeit, die die vier ausscheidenden Mitglieder im Chor aktiv waren, und betonte, dass Posaunenchorarbeit auch gleichzeitig unverzichtbare Mitwirkung und Mitarbeit in der evangelischen Kirche darstellt. Zum Abschluss entließ Pfarrer Völkel die vier mit Gottes Segen.

Beim anschließenden Kaffeetrinken, zu der auch die Gemeinde eingeladen war, wurden noch Geschenke des Posaunenchores überreicht. So können sich Erika, Oswald, Jochen und Adolf auf einen Besuch bei der Freilichtbühne Reckenfeld freuen.

Im Vorfeld wurden fünf Mitglieder des Posaunenchores für ihre einjährige Mitgliedschaft im Posaunenchor mit der bronzenen Posaunennadel geehrt. Die große Lücke, die nun entstanden ist, muss maßgeblich von diesen Jungbläsern geschlossen werden.

Charlotte Holste-Krey wird nach Ostern eine neue Anfängergruppe ins Leben rufen, die sich ausschließlich an interessierte Erwachsene richtet. Eine weitere Anfängergruppe für Kinder ab 9 Jahren und Jugendliche wird bei entsprechenden Anmeldungen nach den Sommerferien starten. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage.

von Stefan Krey

Aus http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Greven/2247207-Ehemalige-Mitglieder-verabschiedet-Posaunenchor-Auf-zu-neuen-Ufern
(27.01.2016)
Ehemalige Mitglieder verabschiedet

Posaunenchor: Auf zu neuen Ufern

Reckenfeld - Mit der Verabschiedung von gleich vier ehemaligen Mitgliedern hat der Reckenfelder Posaunenchor Platz für Nachwuchs geschaffen. Nun muss sich die Gruppe neu ordnen.

(Bild: Stefan Krey)
In einem feierlichen Gottesdienst in der Erlöserkirche in Reckenfeld haben Pfarrer Uwe Völkel und Chorleiterin Charlotte Holste-Krey vier ehemalige Mitglieder des Posaunenchores Reckenfeld verabschiedet. Sie dankten Erika und Oswald Matysik, Jochen Gräf und Adolf Maurer, die gleichzeitig ihren letzten Auftritt hatten, für ihr langjähriges Engagement im Posaunenchor. Die scheidenden Musiker wurden mit der Kuhlo-Medaille des Posaunenwerks Westfalen geehrt.

Völkel betonte in diesem Rahmen nochmals die Bedeutung der Mitwirkung in der evangelischen Kirche, die der Posaunenchor darstellt.

Die zukünftige Basis des Posaunenchores bilden fünf Jungbläser, die ebenfalls in dem Gottesdienst für ihre einjährige Mitgliedschaft geehrt wurden.

Charlotte Holste-Krey wird nach Ostern eine neue Anfängergruppe anbieten, die sich ausschließlich an interessierte Erwachsene richtet. Erste Anmeldungen hierzu liegen bereits vor. Eine weitere Anfängergruppe für Kinder ab neun Jahren und Jugendliche wird bei entsprechenden Anmeldungen nach den Sommerferien starten. Weitere Informationen finden Interessierte auch auf der Homepage www.posaunenchor-reckenfeld.de. Kontakt: 0176/47 91 90 12.

von WN/Stefan Krey

Aus http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Luedinghausen/1969557-Fuenfter-Stiftertag-der-Stiftung-Evangelischer-Kirchenkreis-Muenster-Gutes-getan-und-bewahrt
(11.05.2015)
Fünfter Stiftertag der Stiftung Evangelischer Kirchenkreis Münster

'Gutes getan und bewahrt'

Lüdinghausen - Unter dem Motto 'Singen, loben, danken dem Herrn' lud die evangelische Kirchengemeinde am Freitagabend zum fünften Stiftertag der Stiftung Evangelischer Kirchenkreis Münster. Nachdem die Veranstaltung in den vergangenen Jahren bereits in Münster, Greven und Handorf stattgefunden hatte, zog es den Vorstand der Stiftung dieses Jahr in die Kirche der evangelischen Gemeinde an der Burg.

(Bild: WN/juze)
Unter den geladenen Gästen befanden sich neben den Vertretern der Gemeinden auch Förderer und Unterstützer der Stiftung, deren Anliegen es anlässlich des fünften Stiftertages war, über die geförderten Projekte des Verbandes zu berichten. Nach einem kleinen Empfang vor der Kirche richtete zunächst die Superintendentin Meike Friedrich einige Worte an die Gäste.

Dabei bezog sie vor allem ihren Dank auf die Förderer und Unterstützer der Stiftung, die 'ihr Geld und vor allem ihre Zeit' investieren. Dass dieses Engagement keine Selbstverständlichkeit sei, betonte Friedrich und freute sich darauf, den 'Abend miteinander zu genießen'.

Vorstandsvorsitzende Dr. Heike Plaß gab den Gästen einen Einblick in die verschiedenen Projekte, die durch die Stiftung bereits unterstützt wurden oder noch immer gefördert werden. Neben der finanziellen Hilfe für die Notfallseelsorge im Kreis Warendorf und der Spende von Vorschultüten für Vorschulkinder förderte die Stiftung Evangelischer Kirchenkreis Münster auch das Straßenmagazin 'Draußen', als sich jenes nach der Streichung der bisherigen Fördermittel in einer Notsituation vorfand.

Ein aktuelles Projekt ist zudem der Antrag des Gymnasiums Paulinum in Münster, dessen Anliegen es war, einen Gedenkstein für einen jüdischen Friedhof zu errichten, der sich vor mehreren Hundert Jahren an selber Stelle befand und zerstört wurde.

Die Möglichkeit, sich mit den 'eigenen Ohren' von der gelungenen Förderung eines Projektes zu überzeugen, bekamen die Gäste durch den Auftritt des Posaunenchores aus Greven-Reckenfeld. Chorleiterin Charlotte Holste-Krey informierte die Gäste über die Entwicklung des Chores in den vergangenen Jahren und erwähnte zudem, dass diese nicht ohne die Unterstützung der Stiftung geglückt wäre. Sie dankte nicht nur für die Förderung durch die Stiftung, sondern gestaltete die Veranstaltung musikalisch mit ihrem Anfängerchor.

Neben der Förderung der genannten Projekte hat die Stiftung auch in Lüdinghausen 'Gutes getan und bewahrt'. So wurden das Eingangsportal und die Fenster der Kirche und das 'Konfi-Camp' von der Stiftung mitfinanziert. In diesem Jahr möchte sich die Stiftung vor allem dem aktuellen Thema der Flüchtlingsarbeit widmen, erklärte Heike Plaß und machte zudem auf das zehnjährige Bestehen der Stiftung am 6. November aufmerksam.

Bevor Gäste und Stiftungsmitglieder zu einer Abendandacht eingeladen waren, gehörte neben einem Buffet zur Stärkung, ein kleiner Rundgang durch die Stadt Lüdinghausen zum Tagesprogramm des fünften Stiftertages.

von WN/juze